KINDER

Infos und Tipps – von Eltern-Treffs bis zu häufigen Fragen 

Jeder Mensch muss die Chance haben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und den Alltag eigenständig zu gestalten – das ist unsere Überzeugung, und dafür arbeiten wir.

Im gemeinsamen Alltag werden behinderte wie nicht behinderte Kinder gemäß ihres Entwicklungsstandes mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert, die sie bewältigen sollen. Dies geschieht zum einen über spielerische Erfahrungsmöglichkeiten und zum anderen durch angeleitete Angebote. In jedem Fall besteht die Möglichkeit, dass jeder von jedem lernt!

Wir möchten, dass sich alle Kinder zu eigenveranwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwickeln, die sich in unserer Welt zurechtfinden und diese aktiv mitgestalten.

Eltern-Treff
Unser Angebot
Eltern gehören dazu!

Sie werden bei uns gehört und ernst genommen. Wir haben immer ein offenes Ohr für die Belange und Sorgen der Eltern behinderter Kinder. In regelmäßigen Treffen beraten wir Eltern und bieten auch Möglichkeiten, dass sich Eltern untereinander austauschen. 

Krabbeltreff 
Die Gruppe trifft sich zweimal im Monat mit ihren Kindern unter drei Jahren im Tom-Mutters-Kindergarten. 

Integrativer Eltern-Kind-Treff
Im Gesundheitszentrum des Klinikums Worms treffen sich Eltern mit „Frühchen“ oder entwicklungsverzögerten Kindern unter sieben Jahren. 

Elternkreis
Der Elternkreis bietet die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre mit anderen Eltern auszutauschen.

Kontakt

Kerstin Wuthe
Bereichsleitung

Tel. 06241 2038-108
Fax 06241 2038-180

kerstin.wuthe [at] lebenshilfe-worms.de

FAQ-Kids
FAQ Hausfrühförderung
FAQ Hausfrühförderung 

Wie kann ich für mein Kind Frühförderung bekommen?
Setzen Sie sich telefonisch mit uns in Verbindung, wir beraten Sie bei einem Erstgespräch über das weitere Vorgehen.

Brauche ich eine Überweisung vom Kinderarzt?
Für den Erstkontakt ist keine Überweisung notwendig.
Sollten Sie sich für eine Frühförderung nach dem Erstkontakt entscheiden, ist im Anschluss daran eine Vorstellung Ihres Kindes im SPZ Ludwigshafen vorgesehen. Dafür wird eine Überweisung benötigt.

Entstehen der Familie irgendwelche Kosten?
Die Hausfrühförderung wird durch den zuständigen Sozialhilfeträger nach Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen genehmigt und bezahlt.

Wie oft findet eine Förderung statt?
In der Regel findet ein wöchentlicher Hausbesuchstermin statt. Individuelle Absprachen sind möglich.

FAQ Tom-Mutters-Kindergarten
FAQ Tom-Mutters-Kindergarten

Welche Betreuungszeiten gibt es? 
Für Kinder ohne Beeinträchtigung: 7-16 Uhr / 8-14 Uhr, 8-12 Uhr, sowie 14-16 Uhr
Für Kinder mit Beeinträchtigung: 8-15 Uhr; mittwochs 8-14 Uhr

Da für Kinder mit Beeinträchtigung beim entsprechenden Kostenträger ein Antrag auf Eingliederungshilfe gestellt werden muss, bitten wir um Vereinbarung eines persönlichen Termins mit der Kindergartenleitung.

Mit welchen Kostenträgern arbeiten wir in der Regel zusammen?
Für Kinder mit Beeinträchtigung aus Worms: Stadtverwaltung Worms, Fb 5, Jugend, Soziales & Wohnen, Kirschgartenweg 58 in 67549 Worms, Tel.: 06241/ 853-0
Für Kinder mit Beeinträchtigung aus dem Landkreis Alzey-Worms: Kreisverwaltung Alzey Worms, Ernst-Ludwig-str. 36 in 55232 Alzey, 06731/ 408-0

Wie groß sind die Gruppen und wie sind diese personell besetzt?
In integrativen Kindergartengruppen werden i.d.R. 15 Kinder betreut. (10 Kinder ohne Beeinträchtigung und 5 Kinder mit Beeinträchtigung) In jeder Gruppe sind 2 hauptamtliche MitarbeiterInnen (Erzieher, Heilpädagogen) Dem gesamten Haus stehen 3 FSJ-ler und eine Stelle für ein Berufspraktikum zur Verfügung) In der Krippe können 10 Kinder betreut werden. Hierunter bis zu 2 Kinder mit Beeinträchtigung. Die Gruppenstärke kann dann entsprechend auf bis zu 8 Kinder reduziert werden.

Wie arbeiten wir?
Wir arbeiten teil-offen. Die Kinder sind in einer festen Gruppe mit festen Bezugserziehern angedockt. Die Kinder verbringen jedoch regelmäßig auch Zeit gruppenübergreifend.

Ab welchem Alter nehmen wir die Kinder auf?
In der Krippe betreuen wir Kinder ab 4 Monate bis 3 Jahre.
Im Kindergarten betreuen wir Kinder zwischen 3 und 6 Jahren.

Erhalten Geschwisterkinder auch einen Kindergartenplatz?
Bei der Platzvergabe wird versucht, Geschwisterkinder zu berücksichtigen. 

Werden Krippenkinder automatisch in den Kindergarten aufgenommen?
Nein. Die Kinder müssen auch im Kindergarten angemeldet werden. 

Welche Kosten kommen auf die Eltern zu?
In der Krippe gilt es einen Elternbeitrag zu entrichten, der sich nach der jeweiligen finanziellen Situation der Eltern richtet. Es besteht derzeit die Möglichkeit, dass die Eltern ab dem 2. Geburtstag ihres Kindes auf Antrag vom Elternbeitrag befreit werden können. Derzeit sind die Kindergartenplätze in RLP kostenfrei. Somit bezahlen die Eltern nur das Frühstück (derzeit pauschal 15.-€ mtl.) und das Mittagessen (3,10 € pro Mahlzeit)

Besteht die Möglichkeit, dass Kinder mit Beeinträchtigung mit einem Fahrdienst abgeholt werden? 
Ja. Ausschließlich Kinder mit Beeinträchtigung 

Besteht die Möglichkeit, dass Kinder mit Beeinträchtigung während der Kindergartenbesuchszeit Therapie erhalten?
Derzeit können wir Logopädie und Ergotherapie auf Verordnung anbieten. Zudem kann Physiotherapie und Musiktherapie wahrgenommen werden.

Gibt es die Möglichkeit, dass Kinder auch nur an 3 Tagen in der Woche den Kindergarten besuchen?
Nein. Wir haben nur Kindergartenplätze, die auf 5 Tage ausgelegt sind.

Wie oft gehen wir mit unseren Kindern in den Garten?
Wir gehen jeden Tag in unseren Garten – außer bei extrem schlechtem Wetter. Die Kinder benötigen entsprechend wetteradäquate Kleidung.

Gibt es spezielle Angebote für Vorschulkinder?
Ja. In Form von  gruppenübergreifenden Projektwochen oder einzelnen Projekt-Tagen mit allen Vorschulkindern (mit und ohne Beeinträchtigung)

Welche Möglichkeiten hat man, sich als Eltern in die Einrichtung einzubringen?
Gemeinsame Feste, Elternbeirat, Begleitung von Aktionen, Eltern-Kind-Frühstück, Singkreis in der Adventszeit…

Welche Schließzeiten gibt es?
In der Regel hat die Kita die 3 letzten Wochen der rheinlandpfälzischen Sommerferien geschlossen, sowie zwischen Weihnachten und Neujahr. Einzelne flexible Schließtage werden den Eltern frühzeitig bekannt gegeben. (z.B. Brückentage)

Lebenshilfe im Besonderen
Wir arbeiten eng mit unseren Kollegen von der Hausfrühförderung zusammen. Wir stellen gerne Kontakt zu unseren Kollegen des familienentlastenden Dienstes und der pädagogischen Integrationsdienste her.

FAQ Pädagogischer Integrationsdienst
FAQ Pädagogischer Integrationsdienst
 

Kann mein Kind mit Beeinträchtigung eine Regelschule am Wohnort besuchen?
In Rheinland-Pfalz sollen Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen die gleichen Schulen besuchen können wie ihre nichtbehinderten Mitschülerinnen und Mitschüler. Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf können sich zwischen den Lernorten Schwerpunktschule und Förderschule entscheiden. Beiden Lernorten ist gemein, dass die individuelle Lernausgangslage jeder Schülerin und jedes Schülers berücksichtigt wird.

Wenn Sie Ihr Kind gerne an der Regelschule vor Ort anmelden möchten, muss also die jeweilige Schulleitung zustimmen, sofern es sich nicht um eine Schwerpunktschule handelt.

Wie kann ich einen Antrag auf einen Integrationshelfer stellen?
Die Begleitung ihres Kindes im Kindergarten oder in der Schule durch eine Integrationshilfe ist gesetzlicher Bestandteil der Eingliederungshilfe und ermöglicht die Teilhabe in der Gesellschaft.
Ein Antrag auf Eingliederungshilfe wird beim örtlichen Sozialhilfeträger gestellt, wenn eine geistige oder körperliche Beeinträchtigung vorliegt, oder beim Jugendamt,  wenn eine seelische Beeinträchtigung droht oder diagnostiziert wurde.

Was ist ein Nachteilsausgleich?
„Bei der Gestaltung des Unterrichts und bei Leistungsfeststellungen sind die besonderen Belange von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen zu berücksichtigen und ist ihnen der zum Ausgleich ihrer Behinderung erforderliche Nachteilsausgleich zu gewähren.“

(§ 3 Abs. 5 SchulG) 

Welche Maßnahmen im Unterricht und bei der Leistungsfeststellung erforderlich sind, ist jeweils im Einzelfall zu prüfen. Medizinische Diagnosen sind nur ein erster Anhaltspunkt für die Prüfung, ob Nachteilsausgleich erforderlich ist.

Was ist eigentlich Autismus?
Autismus ist eine komplexe und vielgestaltige neurologische Entwicklungsstörung. Häufig bezeichnet man Autismus bzw. Autismus-Spektrum-Störungen auch als Störungen der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung, die sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktion, der Kommunikation und des Verhaltensrepertoires auswirken.

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